Sommer ist Gartenzeit. So häufig wie im Sommer ist man sonst selten im Freien unterwegs, kein Wunder, laden doch angenehme Temperaturen und viel Sonnenschein Menschen wie Pflanzen zur entspannten Entfaltung bei. Doch es gibt auch Pflanzen, für die der Sommer nach dem Winter als zusätzliche Stresszeit gilt, zum Beispiel eine Pflanzenart, die absolut jeder in seinem Garten hat: Das Gras.

Je intensiver die Benützung der Rasenfläche, desto stärker leidet der Rasen. Oft genügt es schon, wenn ein Pool ausläuft oder die Kinder Sand aus der Sandkiste im Garten verteilen. Manchmal verbrennt die intensive Sommersonne die zu spät gegossenen Gräser oder Schädlinge, Haustiere und Co. erledigen den Rest. Und dann gibt es da noch den immerbraunen Fleck unter dem Planschbecken… Die Konsequenz: Kahle Stellen im zuvor noch so einheitlichen Rasen.

Aber keine Sorge, denn September und Oktober sind die idealen Monate um dies wieder rückgängig zu machen! Der Boden besitzt jetzt nämlich noch ausreichend Nährstoffe, Nützlinge sind noch aktiv und die Sonne ist nicht mehr so kräftig wie noch die Monate davor. Entfernen Sie von den kahlen Stellen jegliches Unkraut und vertikutieren Sie den Boden. Entfernen sie auch alle Wurzeln, die das Graswachstum hemmen könnten. Säen Sie dann neue Grassamen aus und treten Sie sie sanft in den Boden ein.
Eine leichte Bewässerung, sowie (vor allem bei nährstoffarmen Böden) eine Schicht Humus oder Blumenerde sollten genügen um dem Gras die idealen Startbedingungen zu geben.

Der im Herbst zunehmende Regen unterstützt Sie bei der Bewässerung des neuen Rasens, und sobald die Halme zehn Zentimeter länge haben darf gemäht werden. Sollten noch kahle Stellen zurückbleiben können Sie auch nochmals nachsäen. Dann ist der Garten bereit, um sich zur winterlichen Ruhe zu begeben, um im nächsten Jahr wieder in der vollen Pracht zu erstrahlen.